Philosophie meines k√ľnstlerischen Schaffens

Nur die Struktur der Leinwand und das Vertrauen in die eigene Sch√∂pfungskraft stehen am Anfang meiner Werke. Es werden keine vorgefertigten Vorstellungen, Eindr√ľcke oder Empfindungen in meiner k√ľnstlerischen Arbeit wiedergegeben. Es ist eine innere Sch√∂pfungskraft, die mich bef√§higt, den Entstehungsprozess zu durchleben. Sie wird geleitet von der Intuition des Augenblicks, die sich in Farben und Formen auf der Leinwand auszudr√ľckt.

Ein Bild wird mit einfachen Formen oder Fl√§chen begonnen und durch st√§ndiges Hinzuf√ľgen so fortgesetzt, dass es zu leben beginnt und mit der Zeit ein Eigenleben auf der Leinwand entwickelt. Die zunehmende Farbigkeit spiegelt die zahlreichen Augenblicke im Entstehungsprozess mit deren Kraft, St√§rke und Balance wieder.

Durch Drehen des Bildes verschaffe ich mir immer wieder Abstand zu der entstehenden Komposition. Der Entstehungsprozess beginnt mit jeder Betrachtung von Neuem und wird solange fortgesetzt, bis die Bildelemente miteinander korrespondieren. So entsteht eine bildeigene Seele der Gesamtkomposition.

Durch das Zusammenspiel der farbigen Fl√§chen entstehen Farbkl√§nge und das Bild er√∂ffnet Einblicke in R√§ume oder Landschaften. Damit werden alle Sinne des Betrachters angesprochen. Die Darstellung von Gegenst√§ndlichem scheint geeignet, um einen zus√§tzlichen Ankn√ľpfungspunkt oder Einstieg in die abstrakt gestaltete Farblandschaft zu bieten.

 

Greifen Sie nach dem roten Faden in den Bildern. Nehmen Sie sich Zeit und geben Sie Ihren Sinnen die Möglichkeit, auf eine Reise durch Farben-und Formlandschaften zu gehen, um etwas von der darin verwurzelten Schöpfungskraft und dem inneren Gleichgewicht in sich aufzunehmen.